Minimalistisch verreisen

Für die meisten Kinder sind die Schulferien ein spannendes Ereignis. Sie freuen sich auf den Urlaub und fiebern der Abreise ungeduldig entgegen. Für viele Eltern und hier vor allem für die Mütter ist eine Urlaubsreise vorerst mit zusätzlichem Stress verbunden. Das Kofferpacken bereitet so manchem Elternteil Kopfzerbrechen, schließlich möchte man für alle Fälle gut gerüstet sein. Und dann ist da noch die Sache mit der Gewichtsbeschränkung. Je nach Buchung sind meist nur 15 oder 20 Kilogramm Fluggepäck pro Person zulässig. Das bringt so manche Mutter ins Grübeln. Doch ist das wirklich notwendig?

Wenig Gepäck – geht das überhaupt?

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Viel braucht man im Urlaub wirklich nicht!

Es gibt ältere Damen, die begeben sich mit einem Handtäschchen auf die Reise und vermissen unterwegs nichts. Viele Mütter halten so etwas für unmöglich. Schließlich muss für alles vorgesorgt sein. Kinder kleckern nun mal gerne und benötigen im schlimmsten Fall drei Garnituren Kleidung am Tag. Die Strandtücher werden schnell nass und auch hier muss genügend Nachschub vorhanden sein. Von der Sonnenmilch und anderem UV-Schutz sowie vom Sandspielzeug ganz zu schweigen. Nur ein prall gepackter Koffer gibt der Mutter ein sicheres Gefühl. Viele Frauen vergessen dabei jedoch, dass sie sich nicht auf eine abenteuerliche Expedition auf den Himalaya begeben, sondern in ein komfortables Mallorca Hotel. Sie befinden sich auch im Urlaub nicht am Ende der Welt, sondern an einem Ort, an dem es fast alles zu kaufen gibt, was man auch zu Hause in den Läden finden würde. Je nachdem, was man sucht, ist das Sortiment auf einer Ferieninsel wie Mallorca oft noch breiter gefächert als in Deutschland. Kurzum, die Geschäfte und Boutiquen in den Urlaubsorten sind auf die speziellen Wünsche ihrer Kunden gut vorbereitet. Die Ladeninhaber kennen die Bedürfnisse der Urlauber und bieten ein dementsprechend gestaltetes Angebot an Dingen für den alltäglichen Bedarf.

Was ist unnötiger Ballast?

Wir kennen es: Als verantwortungsbewusste und umsichtige Mutter ist man gegen alle Eventualitäten gefeit. Es könnte regnen, es könnte heiß sein, es könnte etwas kaputt gehen, es könnte, könnte, könnte…. Um all diese Risiken zu umgehen, wird eingepackt, was die Kapazität zulässt. Warme Kleidung für kaltes Wetter, Zusatzhandtücher, Extrawindeln. Und oft ist vieles davon unnötig. Ein Großteil des Kofferinhalts bleibt während des Urlaubs ungenutzt, denn Regentage sind auf Mallorca selten und kühle Nächte mitten im August sowieso. Wer ein gewisses Risiko akzeptiert, lebt wesentlich leichter und erspart sich unnötigen Ballast. An und für sich ist das Risiko sehr gering, denn auf einer Insel wie Mallorca gibt es ohnehin fast alles zu kaufen.

Altstadt Alcudia

Nicht nur die Strandpromenanden laden zum Shopping ein, auch die verwinkelten Gassen der Orte im Hinterland sind gut dafür geeignet.

Im Urlaub Neues gönnen

Wer clever ist, reist mit einem fast leeren Koffer an und kehrt mit einem gut gefüllten Gepäck nach Hause zurück. Es macht unheimlich viel Spaß, den Leerraum mit attraktiven Souvenirs zu füllen. Dabei kann es sich um ein mediterranes Geschirr, eine attraktive Lederhandtasche oder ein neues Outfit handeln. In den Strandboutiquen gibt es oft so wunderschöne Sachen, dass es durchaus Sinn macht, sich auf Mallorca neu einzukleiden. Auch die Auswahl an Strand- und Badetüchern ist in den Läden an der Promenade oft sehr viel größer als bei uns zu Hause. Die Qualität stimmt außerdem. Die schönsten Erinnerungen aber gehen im wahrsten Sinne des Wortes durch den Magen. Welche spanischen Spezialitäten haben auf der Insel besonders gut geschmeckt? Die süßen Ensaimadas und der delikate Mandelkuchen sind ideale Mitbringsel für zu Hause.

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