Technik Museum Speyer mit Kindern: Tipps und beste Zeit
Das Technik Museum Speyer ist ein privates Museum am Flugplatz Speyer, seit 1991 geöffnet und 2026 fünfunddreißig Jahre alt. Es zeigt die Dinge, die man sonst nur aus der Ferne sieht, zum Hineinklettern: eine Boeing 747 auf Stahlstützen, das U-Boot U9, den sowjetischen Raumgleiter Buran, die Antonow An-22. Für technikbegeisterte Kinder ab etwa fünf Jahren ist das ein ganzer Tag. Zwei Dinge sollte man vorher wissen: Der größte Teil des Geländes liegt im Freien, und viele der Stationen, an denen Kinder selbst etwas auslösen können, kosten zusätzlich Geld.
- Adresse
- Am Technik Museum 1 67346 Speyer auf der Karte
- Zeit einplanen
- 2 bis 5 Stunden (Richtwert für Ziele dieser Art)
- Passt für
- 5 bis 17 Jahre (Richtwert für Ziele dieser Art)
- Eintritt
- kostet Eintritt
- Geöffnet
- Mo–Fr 9–18 Uhr, Sa/So 9–19 Uhr (Wochenrhythmus; Feiertage und Saison können abweichen)
- Offizielle Seite
- speyer.technik-museum.de
📅 Wann ist hier am wenigsten los?
Heute: Ferienüberschneidung: sehr hoch (voraussichtlich hohe Auslastung) — in Reichweite haben Baden-Württemberg, Bayern, Hessen und 2 weitere gleichzeitig Ferien.
Ruhiger wird es am Samstag, 19. September: Im Umkreis hat gerade kein Bundesland Ferien oder einen Feiertag — das ist der ruhigste Fall.
In Reichweite liegen 5 Bundesländer: Rheinland-Pfalz (1 km), Baden-Württemberg (4 km), Hessen (27 km), Bayern (63 km), Saarland (80 km). Dazu die nahe Grenze zu Frankreich (48 km) — deren Feiertage zählen mit. Gerechnet wird nach Einwohnerzahl und Entfernung — das sagt, wie viele Menschen frei haben, nicht wie viele davon herkommen.
🕑 Wann hingehen?
Vier Dinge steuern hier den Tag.
Erstens das Wetter — deutlich stärker als bei einem normalen Museum, weil die Hauptexponate draußen stehen. Ein trockener Tag ist hier mehr wert als ein ruhiger.
Zweitens die Uhrzeit. Es gibt keinen Ruhetag und keine Zeitfenster-Tickets, spontan kommen geht also immer. Wer früh da ist, bekommt den Parkplatz ohne Suchen und hat U-Boot und Jumbo für sich, bevor sich die Warteschlangen an den engen Einstiegen bilden. Nachmittags läuft es an genau diesen beiden Stellen zäh.
Drittens der Kalender des Museums. Die Erlebnisführungen durch U9, Seenotrettungskreuzer und Transall — der beste Teil des Angebots und im normalen Ticket enthalten — finden an einzelnen Tagen statt, 2026 im Oktober. Wer flexibel ist, legt den Besuch darauf. Umgekehrt sind Großevents wie der BRAZZELTAG oder das Science Fiction Treffen eigene Veranstaltungen mit eigenen Preisen, Kassenschlangen und ohne die üblichen Parkplätze.
Viertens zwei harte Zeiten am Nachmittag: Das Museum Wilhelmsbau öffnet erst um 12 Uhr und schließt schon um 18 Uhr, und im Restaurant Hangar 10 gibt es warmes Essen nur bis 17 Uhr. Beides gehört in die Tagesplanung, sonst fällt es hinten runter.
Was der Eintritt abdeckt — und was oben drauf kommt
Der Ticketpreis ist bei diesem Museum nur die halbe Rechnung. Stand August 2026 kostet der reine Museumseintritt 25 € für Erwachsene und 20 € für Kinder von 5 bis 14 Jahren; unter fünf ist frei. Für eine Familie mit zwei Kindern sind das 90 €. Dazu kommen regelmäßig:
- Parken: 5 € pro Fahrzeug und Tag. Die ersten 30 Minuten auf P1–P4 und am Hotel sind frei, danach gilt der Tagessatz für 24 Stunden. Motorräder und Fahrzeuge mit H-Kennzeichen parken kostenlos.
- IMAX-Dome-Film: 5 € Aufpreis pro Person, wenn man ihn gleich mitbucht (Kombiticket 30 € für Erwachsene, 25 € für Kinder). Einzeln kostet die Doku mehr.
- Museum Wilhelmsbau: 5 € extra pro Person, für Erwachsene wie für Kinder. Das Haus liegt auf demselben Gelände, ist aber im Museumsticket nicht enthalten.
- Die Mitmach-Stationen. Mini-Karts, Sprungboote und die mechanischen Musikinstrumente laufen über eine Guthabenkarte („Fan Pay Card“) beziehungsweise über Münzeinwurf. Wer nichts einlädt, steht davor und schaut zu — und genau das ist der Punkt, an dem Kinder quengelig werden.
Realistisch landet ein Familientag mit Parken, einem IMAX-Film und etwas Guthaben für die Stationen also deutlich über hundert Euro. Wer das vorher weiß, plant anders — zum Beispiel mit einem festen Guthaben-Betrag pro Kind, den man vorher ansagt.
Das Museum ist zum größten Teil ein Freigelände
Wer „Museum“ hört, denkt an Hallen. Hier ist es umgekehrt: Rund 25.000 Quadratmetern Hallenfläche stehen mindestens 100.000 Quadratmeter Freigelände gegenüber — das Museum selbst nennt sogar 150.000. Und die Stücke, wegen derer man kommt, stehen fast alle draußen:
- Die Boeing 747 auf Stützen, mit begehbarem Frachtraum, Cockpit und dem Aufstieg auf den linken Flügel in rund 20 Metern Höhe.
- Das U-Boot U9, 46 Meter lang, 466 Tonnen.
- Die Antonow An-22 mit 64 Metern Spannweite, das größte in Serie gebaute Propellerflugzeug der Welt.
- Der Seenotrettungskreuzer John T. Essberger, 44 Meter, seit 2011 begehbar.
- Die Transall C-160, Lokomotiven, Dampfmaschinen, der Spielplatz und die Riesenrutsche.
Das hat Folgen für die Planung. Bei Dauerregen ist der halbe Museumsbesuch weg — nicht weil geschlossen wäre, sondern weil man die Wege zwischen den Exponaten im Regen läuft und niemand mehr auf einen Tragflügel steigen will. Besucher berichten außerdem, dass Treppen und Verbindungsstege bei Nässe rutschig werden. In der Hitze fehlt auf dem offenen Vorfeld umgekehrt der Schatten.
Umgekehrt heißt das: An einem trockenen, nicht zu heißen Tag ist dieses Museum ein Ausflugsziel, das sich anfühlt wie ein Freizeitpark — und genau so lange trägt es dann auch.
Wo es eng wird — und wer draußen bleiben muss
Das Begehbare ist der eigentliche Reiz dieses Hauses, aber es ist nicht für alle zugänglich. Das Museum schreibt selbst, dass das Gelände weitgehend barrierefrei ist, einzelne Emporen und mehrere begehbare Großexponate aber baulich bedingt nicht.
- U-Boot U9: Der Einstieg führt über eine Treppe und durch eine schmale Luke, drinnen sind die Gänge so eng, wie sie 1967 für 21 Mann gebaut wurden. Für Menschen mit Platzangst ist das nichts, für Kinderwagen und Rollstühle ist es unmöglich, und Kinder, die schnell Beklemmung bekommen, sollte man vorwarnen statt sie hineinzuschieben.
- Boeing 747: Bis auf den Flügel geht es über Treppen und Stege. Kleine Kinder schaffen das, brauchen aber eine Hand — und wer nicht schwindelfrei ist, bleibt besser unten. Hinunter geht es entweder denselben Weg zurück oder über die Riesenrutsche, die von der Aussichtsplattform startet.
- Museum Wilhelmsbau: ausdrücklich nicht barrierefrei, verteilt über mehrere Etagen.
Für Kinderwagen gilt: Über das Gelände und durch die großen Hallen kommt man gut, in die Großexponate hinein nicht. Wer mit Baby und Grundschulkind gleichzeitig unterwegs ist, sollte einplanen, dass ein Erwachsener unten wartet.
Die Hallen: Raumfahrt, Liller Halle, Wilhelmsbau
Was drinnen liegt, ist das Schlechtwetter-Programm — und der Teil, den viele unterschätzen.
- Raumfahrthalle „Apollo and Beyond“: nach Angaben des Museums über 700 Exponate auf rund 5.000 Quadratmetern, mit dem Prototyp des sowjetischen Raumgleiters Buran, Raumanzügen, einer Sojus-Landekapsel und Mondgestein. Europas größte Raumfahrtausstellung — und das Stück des Museums, das bei älteren Kindern am längsten hält.
- Liller Halle: eine denkmalgeschützte Industriehalle von 1913 mit über 70 Flugzeugen und Hubschraubern, Oldtimern, Motorrädern und Feuerwehrfahrzeugen. Hier stehen auch die mechanischen Musikinstrumente, die man gegen Geld selbst starten kann.
- Museum Wilhelmsbau: ein eigenes Haus auf dem Gelände mit rund 1.000 Objekten aus dem 19. und 20. Jahrhundert — selbstspielende Musikinstrumente, historische Mode, altes Spielzeug, Puppen, Uniformen und Militaria bis zum Ersten Weltkrieg, dazu Requisiten aus der Fernsehserie Lindenstraße.
Beim Wilhelmsbau sind zwei Dinge zu beachten, an denen der Besuch sonst scheitert: Er kostet 5 € extra, und er hat nur von 12 bis 18 Uhr geöffnet — also kürzer als das Hauptmuseum. Wer ihn mitnehmen will, legt ihn nicht auf den frühen Vormittag und nicht auf den späten Nachmittag.
Die Vorführungen sind Termine, keine Dauerangebote
Das ist der Unterschied zwischen einem guten und einem durchschnittlichen Besuchstag, und er steht nirgends groß angeschrieben: Die Momente, in denen in diesem Museum etwas passiert, hängen an einzelnen Terminen im Jahreskalender.
Am wichtigsten sind die Erlebnisführungen durch die Großexponate. Beim Seenotrettungskreuzer John T. Essberger etwa führen ehemalige Besatzungsmitglieder stündlich durch Bereiche, die sonst verschlossen sind — inklusive Motorstart. Das Museum gibt diesen Tag mit 10 bis 17 Uhr an, die Teilnahme ist im normalen Tagesticket enthalten und braucht keine Anmeldung. Vergleichbare Erlebnisführungen gibt es für das U-Boot U9 und die Transall C-160. Im Kalender für 2026 liegen diese Termine im Oktober.
Wer sich den Ausflug ohnehin frei einteilen kann, sollte deshalb zuerst in den Veranstaltungskalender des Museums schauen und dann den Tag festlegen — nicht umgekehrt. Derselbe Eintritt, deutlich mehr Erlebnis.
Der andere Weg sind gebuchte Führungen: 60, 90 oder 120 Minuten, laut Museum 90 € Aufpreis für bis zu 30 Personen, mit einem Vorlauf von mindestens 14 Werktagen. Für zwei Familien zusammen kann sich das rechnen, spontan geht es nicht.
365 Tage offen — außer es ist Großevent
Das Museum hat nach eigenen Angaben an allen 365 Tagen im Jahr geöffnet, montags bis freitags von 9 bis 18 Uhr, samstags, sonntags und an Feiertagen von 9 bis 19 Uhr. Es gibt also keinen Ruhetag, an dem der Ausflug platzt — der klassische Fehler „montags hingefahren“ fällt hier weg. Um Weihnachten und Neujahr können die Zeiten abweichen.
Der Haken liegt woanders: An den Großveranstaltungen gelten andere Regeln. Beim Technikfestival BRAZZELTAG (nächster Termin laut Veranstalter 8. und 9. Mai 2027) kosten Tickets gesondert, es kann Schlangen an den Kassen geben, und die regulären Parkplätze des Museums stehen nicht zur Verfügung. Auch das Science Fiction Treffen am 26. und 27. September 2026 ist so ein Tag — er ist beim Familien-Sommerdeal des Museums ausdrücklich ausgenommen.
Für Familien heißt das schlicht: Vor dem Losfahren einmal in den Veranstaltungskalender schauen. Wer ein ruhiges Museum sucht, meidet diese Wochenenden. Wer Motorenlärm und Stuntshows sucht, plant genau darauf hin — dann aber mit Tickets im Vorverkauf.
Fünf Bundesländer in Reichweite — und ihre Feiertage sind nicht dieselben
Speyer liegt am linken Rheinufer; die Landesgrenze zu Baden-Württemberg verläuft mitten im Fluss, ein paar Kilometer weiter beginnen Hessen, dann Bayern und das Saarland. Für die Planung ist weniger die Grenze selbst interessant als die Tatsache, dass das Museum an Feiertagen ganz normal geöffnet hat — und dass die Feiertage rechts und links davon unterschiedlich fallen:
- Fronleichnam ist in Rheinland-Pfalz, Baden-Württemberg, Hessen, Bayern und im Saarland gesetzlicher Feiertag. Alle fünf Länder in Reichweite haben gleichzeitig frei — der wohl vollste Einzeltag im Frühsommer.
- Allerheiligen (1. November) ist frei in Rheinland-Pfalz, Baden-Württemberg, Bayern und im Saarland, nicht in Hessen.
- Mariä Himmelfahrt (15. August) ist nur im Saarland und in überwiegend katholischen Gemeinden Bayerns Feiertag. Für Familien von dort ist das ein freier Tag, an dem der Rest der Region arbeitet und zur Schule geht.
Praktisch: Ein Feiertag, den nur das eigene Bundesland hat, ist hier ein guter Termin. Ein Feiertag, den alle Nachbarn teilen, ist der schlechteste. An Feiertagen gelten außerdem die längeren Wochenendzeiten — offen bis 19 Uhr statt 18 Uhr.
👧 Für welches Alter?
Unter 5 Jahren
Eintritt frei, aber ehrlich: viel ist nicht dabei. Ins U-Boot und in die Flugzeuge kommt man mit Kleinkind nicht sinnvoll hinein, und Vitrinen interessieren nicht. Was trägt, sind die schiere Größe der Flugzeuge, der Spielplatz und die Fahrzeuge zum Danebenstehen. Der Kinderwagen ist auf dem Gelände kein Problem — nur eben nicht in den Exponaten.
5–8 Jahre
Hier fängt der Kinderpreis von 20 € an, und hier fängt auch das Museum an zu funktionieren. Riesenrutsche, Spielplatz, Feuerwehrfahrzeuge, der Aufstieg auf den Jumbo-Flügel — das trägt einen halben bis ganzen Tag. Wichtig: Für diese Gruppe sind die kostenpflichtigen Stationen der größte Reibungspunkt. Vorher ein Guthaben festlegen erspart drei Diskussionen. Das U-Boot ist machbar, aber eng und dunkel — vorher darüber reden. Kindergeburtstage bietet das Museum ab sechs Jahren an.
9–13 Jahre
Die stärkste Gruppe für dieses Haus. Jetzt tragen auch die Erklärtafeln, die Raumfahrthalle mit Buran und Sojus-Kapsel wird interessant statt bloß groß, und die Erlebnisführungen mit ehemaligen Besatzungsmitgliedern sind genau das richtige Format. Die Empfehlung des Museums von drei bis vier Stunden ist für dieses Alter eher die Untergrenze.
14–17 Jahre
Trägt, wenn Technik-, Luftfahrt- oder Raumfahrtinteresse da ist — dann ist die Buran-Halle konkurrenzlos. Ein Planungsdetail: Der Kinderpreis endet mit 14. Ab dem 15. Geburtstag zahlt das Kind den vollen Erwachsenenpreis, das sind 5 € mehr. Die Familienmitgliedschaft dagegen deckt Kinder bis 17 ab.
🌦️ Regen und Hitze
Ehrlich gesagt: Regen ist hier ein echtes Problem, kein kleines. Die Hallen tragen einen halben Tag — Raumfahrthalle mit Buran und „Apollo and Beyond“, die Liller Halle mit über 70 Flugzeugen und Hubschraubern, der Wilhelmsbau ab 12 Uhr, dazu ein IMAX-Dome-Film. Der Jumbo-Flügel, die Riesenrutsche, der Spielplatz, die An-22 und der Seenotrettungskreuzer fallen dagegen praktisch aus, und Besucher berichten, dass Treppen und Verbindungsstege bei Nässe rutschig werden.
Wer den Ausflug verschieben kann, verschiebt ihn. Wer nicht: Regenjacke statt Schirm (man braucht beide Hände an den Aufstiegen), den IMAX-Film bewusst in die stärkste Regenstunde legen und den Wilhelmsbau als Reserve für den Nachmittag behalten.
Das Freigelände liegt auf einem alten Flugplatz — viel Asphalt, wenig Schatten. An heißen Tagen ist der Aufstieg zum Tragflügel und das Innere der Flugzeuge und des U-Boots entsprechend warm; im U9 kommt zur Hitze die Enge. Getränke mitnehmen, die Großexponate in die kühleren Morgenstunden legen und die Mittagszeit in die Raumfahrthalle, die Liller Halle oder ins IMAX verlegen. Die Rutsche und der Spielplatz funktionieren am späten Nachmittag besser als um zwei.
⚠️ Was hier oft schiefgeht
- Nur mit dem Eintrittspreis rechnen. Parken kostet 5 € am Tag, der Wilhelmsbau 5 € pro Person, der IMAX-Film 5 € Aufpreis, und Karts, Sprungboote und Musikautomaten laufen über Guthaben.
- Das Museum für ein Schlechtwetterziel halten. Der weit größere Teil des Geländes liegt im Freien — bei Dauerregen fällt die Hälfte des Programms aus.
- Den Hund mitnehmen. Hunde sind auf dem gesamten Gelände verboten, drinnen wie draußen; nur Assistenz- und Blindenhunde sind ausgenommen.
- Den Wilhelmsbau auf den Vormittag legen. Er öffnet erst um 12 Uhr — und schließt schon um 18 Uhr.
- Um halb sechs warm essen wollen. Im Hangar 10 gibt es warme Küche nur bis 17 Uhr.
- Mit Kinderwagen oder Rollstuhl bis ins U-Boot planen. U9, die begehbaren Flugzeuge und der Wilhelmsbau sind nicht barrierefrei; der Einstieg in die U9 führt über eine Treppe und eine enge Luke.
- Ein ängstliches Kind ohne Vorwarnung ins U-Boot schieben. Enge Gänge, wenig Licht, kein schneller Rückweg.
- An einem Großevent-Wochenende spontan hinfahren. Beim BRAZZELTAG und beim Science Fiction Treffen gelten eigene Tickets, und die regulären Parkplätze sind gesperrt.
- Die Familienmitgliedschaft als einmaligen Kauf verstehen. Sie verlängert sich automatisch — gekündigt werden muss laut Museum sechs Monate vor Jahresende.
- Drei Stunden ansetzen. Das Museum selbst empfiehlt drei bis vier; mit technikbegeisterten Kindern ist es ein ganzer Tag, und der 2-Tages-Pass für Speyer und Sinsheim ist kein Zufall.
🚗 Anfahrt, Parken, Preise
Anfahrt
Am Technik Museum 1, 67346 Speyer, direkt am Flugplatz. Mit der Bahn bis Speyer Hbf, von dort weiter mit der Buslinie 561 bis zur Haltestelle „Speyer, Technik-Museum“ — so gibt es das Museum selbst an; die Taktzeiten der Linie vorher prüfen, gerade für die Rückfahrt am Abend. Mit dem Auto über die A61, Ausfahrt Speyer (63), danach ist es ausgeschildert. Die Innenstadt mit dem Dom liegt nur wenige Kilometer entfernt, lässt sich also gut anhängen.
Parken
Parken kostet 5 € pro Fahrzeug und Tag. Der Betrag gilt als Tagessatz für 24 Stunden ab Einfahrt, das Kennzeichen wird automatisch erfasst; bezahlt wird am Automaten, an der Kasse oder per QR-Code am Handy. P1–P4 und die Hotelparkplätze sind die ersten 30 Minuten frei — also nur für Bringen und Abholen. Motorräder parken kostenlos, ebenso Oldtimer mit H-Kennzeichen gegen Vorlage des Fahrzeugscheins. Plätze für Wohnmobile und Busse gibt es; übernachtet wird nicht auf dem Parkplatz, sondern im benachbarten Caravanpark. An Großveranstaltungen wie dem BRAZZELTAG stehen die regulären Parkflächen nicht zur Verfügung.
Öffnung
Geöffnet nach Angaben des Museums an 365 Tagen im Jahr, montags bis freitags 9 bis 18 Uhr, samstags, sonntags und an Feiertagen 9 bis 19 Uhr. Kein Ruhetag. Um Weihnachten und Neujahr können die Zeiten abweichen. Das Museum Wilhelmsbau hat nur von 12 bis 18 Uhr auf, das Restaurant im Hangar 10 täglich von 9 bis 18 Uhr mit warmer Küche bis 17 Uhr. Aktuelle Zeiten und kurzfristige Abweichungen bitte auf der offiziellen Seite prüfen — sie ändern sich.
Preise
Stand August 2026, laut offizieller Preisliste: Erwachsene 25 €, Kinder von 5 bis 14 Jahren 20 €, unter 5 Jahren frei. Mit IMAX-Dome-Film 30 € beziehungsweise 25 €. Menschen mit einem Grad der Behinderung ab 60 zahlen gegen Nachweis den Kinderpreis; eine Begleitperson mit Merkzeichen B, Bl oder H kommt kostenlos mit. Geburtstagskinder haben gegen Ausweis freien Eintritt.
Extra: Parken 5 € pro Tag, Museum Wilhelmsbau 5 € pro Person, Guthaben für Mini-Karts, Sprungboote und Musikautomaten nach Verbrauch.
Sparmöglichkeiten: Der 2-Tages-Pass für beide Häuser — Speyer und das rund 40 Kilometer entfernte Sinsheim, jeweils mit IMAX-Doku — startet laut Shop bei 44 €; die Tage müssen nicht aufeinanderfolgen. Die Familienmitgliedschaft kostet 110 € für beide Eltern und zwei Kinder von 5 bis 17 Jahren (jedes weitere Kind 15 €) und gilt für beide Museen — gegenüber 90 € Tageseintritt rechnet sie sich ab dem zweiten Besuch im Jahr. Bis 30. September 2026 läuft außerdem ein Familien-Sommerdeal: 80 € für zwei Erwachsene und zwei Kinder inklusive 13 € Guthaben, nur online buchbar und am 26./27. September nicht gültig.
Essen und Trinken
Auf dem Gelände gibt es das Museumsrestaurant im Hangar 10 (täglich 9 bis 18 Uhr, warme Küche nur bis 17 Uhr), ein Bistro sowie Automaten für Snacks und Getränke. Preise laut Speisekarte: Suppen ab 6 €, Schnitzelgerichte bis 16,50 €, Kindergerichte zwischen 7,90 € und 9,50 €. Für vier Personen ist das schnell noch einmal ein Ticketpreis.
Nach übereinstimmenden Besuchsberichten kann man eigenes Essen mitbringen und sich an die Tische im Freien setzen; das Gelände ist groß genug für ein Picknick. Eine ausdrückliche Regel dazu veröffentlicht das Museum nicht — wer sichergehen will, fragt kurz an der Kasse. Getränke für heiße Tage gehören ohnehin in den Rucksack, weil die Wege zwischen den Exponaten weit sind.
Barrierefreiheit
Das Museum beschreibt sein Areal als weitgehend barrierefrei: Der Großteil der Ausstellungsflächen ist über Rampen oder Aufzug erreichbar. Nicht barrierefrei sind einzelne Emporen, mehrere begehbare Großexponate — darunter die Flugzeuge und das U-Boot — sowie das Museum Wilhelmsbau. Menschen mit einem Grad der Behinderung ab 60 zahlen den Kinderpreis, eine Begleitperson mit Merkzeichen B, Bl oder H hat freien Eintritt.
Mit Kinderwagen kommt man über das Gelände und durch die Hallen gut; in die Großexponate hinein nicht. Hunde sind auf dem gesamten Museumsgelände verboten, in den Hallen wie im Freien — Ausnahme sind Assistenz- und Blindenhunde mit Nachweis. Das ist eine der häufigsten bösen Überraschungen am Parkplatz.
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📚 Woher die Angaben stammen
- Technik Museum Speyer — Öffnungszeiten und Eintrittspreise (geprüft 2026-08-03)
- Technik Museen Sinsheim Speyer — Besuch planen (Preise, Zeiten, Parken) (geprüft 2026-08-03)
- Technik Museum Speyer — Anfahrt und Parkgebühren (Bus 561, 5 € pro Tag) (geprüft 2026-08-03)
- Technik Museen — Fragen und Antworten (Parken, Hunde, Barrierefreiheit, Besuchsdauer) (geprüft 2026-08-03)
- Museum Wilhelmsbau — Öffnung 12–18 Uhr, 5 € Eintritt, nicht barrierefrei (geprüft 2026-08-03)
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- Museumsrestaurant Hangar 10 — Zeiten und Preise (warme Küche bis 17 Uhr) (geprüft 2026-08-03)
- BRAZZELTAG — nächster Termin 8./9. Mai 2027, gesonderte Tickets und Parkregelung (geprüft 2026-08-03)
- Wikipedia — Technik Museum Speyer (Eröffnung 1991, Hallen- und Freiflächen, Wilhelmsbau, Musikinstrumente) (geprüft 2026-08-03)
- DGB — Gesetzliche Feiertage der Bundesländer (Fronleichnam, Allerheiligen, Mariä Himmelfahrt) (geprüft 2026-08-03)
- OpenStreetMap — Technik Museum Speyer, Am Technik Museum 1 (geprüft 2026-08-03)
- Wikidata — Technik Museum Speyer (Q578657) (geprüft 2026-08-03)


