Tropical Islands Resort mit Kindern: Tipps und beste Zeit

Tropical Islands ist eine Tropenhalle in einer ehemaligen Luftschiffwerft südlich von Berlin: 360 Meter lang, 210 Meter breit, 107 Meter hoch, drinnen konstant um die 26 Grad, dazu ein Außengelände von rund 35.000 Quadratmetern. Es trägt locker einen ganzen Tag und funktioniert bei jedem Wetter und zu jeder Jahreszeit — genau das ist auch das Problem, denn an einem verregneten Sonntag im November wollen alle dorthin. Der Haken ist der Preis: Er schwankt je nach Datum um mehr als das Doppelte, eigenes Essen darf nicht mit hinein, und mehrere Dinge, die man für selbstverständlich hält, kosten extra.

Adresse
Tropical-Islands-Allee 1 15910 Halbe auf der Karte
Zeit einplanen
6 bis 10 Stunden (Richtwert für Ziele dieser Art)
Passt für
4 bis 17 Jahre (Richtwert für Ziele dieser Art)
Eintritt
kostet Eintritt
Geöffnet
Mo–So 0–24 Uhr (Wochenrhythmus; Feiertage und Saison können abweichen)
Offizielle Seite
tropical-islands.de

📅 Wann ist hier am wenigsten los?

Heute: Ferienüberschneidung: sehr hoch (voraussichtlich hohe Auslastung) — in Reichweite haben Berlin, Brandenburg, Sachsen und 1 weitere gleichzeitig Ferien.

Ruhiger wird es am Sonntag, 23. August: Im Umkreis hat gerade kein Bundesland Ferien oder einen Feiertag — das ist der ruhigste Fall.

In Reichweite liegen 4 Bundesländer: Brandenburg (4 km), Berlin (39 km), Sachsen-Anhalt (48 km), Sachsen (66 km). Dazu die nahe Grenze zu Polen (65 km) — deren Feiertage zählen mit. Gerechnet wird nach Einwohnerzahl und Entfernung — das sagt, wie viele Menschen frei haben, nicht wie viele davon herkommen.

🕑 Wann hingehen?

Hier gilt fast alles umgekehrt zum normalen Ausflugsziel:

  • Ein Wochentag außerhalb der Ferien ist mit Abstand am ruhigsten. Der Park schließt nie, es gibt keinen Ruhetag — man muss also nicht auf einen bestimmten Tag ausweichen, nur weg vom Wochenende.
  • Schlechtes Wetter macht es voll, nicht leer. Verregnete Wochenenden im Herbst und Winter sind die vollsten Tage. Genau dann sind auch die Preise am höchsten: Der Betreiber führt Oktober und November ausdrücklich als Sondertage.
  • Im Hochsommer ist die Halle erstaunlich angenehm, weil viele Gäste draußen in AMAZONIA sind. Samstage im Juli und August sind trotzdem als Sondertage eingestuft — dann lieber Dienstag bis Donnerstag.
  • Morgens früh kommen entscheidet über den Tag. Einlass ist ab acht Uhr, und wer dann da ist, findet noch eine Liege. Ab dem späten Vormittag wird es an vollen Tagen eng.
  • Ostern, die Feiertage im Mai und die Tage zwischen dem 23. und 31. Dezember sind zuverlässig teuer und voll.

Und der wichtigste Punkt für die Terminplanung: Berlin und Brandenburg haben abgestimmte Ferien. Was hier als Ferienzeit ausgerechnet wird, trifft das gesamte Einzugsgebiet auf einen Schlag.

Drinnen sind es immer 26 Grad — das Wetter draußen entscheidet trotzdem

Die Halle ist wetterunabhängig, der Andrang nicht. Genau umgekehrt wie bei fast jedem anderen Ausflugsziel gilt hier: Schlechtes Wetter macht es voll. An einem kalten, verregneten Wochenende im Herbst oder Winter ist Tropical Islands für halb Berlin und Brandenburg der naheliegende Plan B — an einem heißen Sommertag fahren viele lieber an den See.

Im Schnitt sind gut 3.000 Gäste gleichzeitig da, an Spitzentagen rund 6.500. Das klingt nach viel und ist es auch, aber die Fläche verteilt: 66.000 Quadratmeter Erlebnislandschaft in der Halle, dazu das Außengelände AMAZONIA mit über 35.000 Quadratmetern und rund 10.000 Quadratmeter Sauna. Im Sommer ist es in der Halle spürbar leerer, weil sich ein großer Teil der Gäste draußen aufhält. Im Winter drängt sich alles unter dem Dach.

Wichtig zu wissen, weil es oft falsch verstanden wird: AMAZONIA ist ganzjährig geöffnet, nicht nur im Sommer. Die Becken und der Strömungskanal sind beheizt und liegen normalerweise um die 31 Grad. Der Betreiber behält sich aber ausdrücklich vor, den Außenbereich bei Unwetter oder Reparaturen kurzfristig zu schließen — wer nur wegen AMAZONIA kommt, sollte das einkalkulieren.

Der Eintritt schwankt um mehr als das Doppelte

Tropical Islands hat keine feste Eintrittskarte, sondern tagesabhängige Preise. Stand August 2026 kostet ein Online-Tagesticket für Erwachsene je nach Datum zwischen rund 35 und 69 Euro. Für Kinder von vier bis zwölf beginnt es bei knapp 30 Euro. Kleinkinder bis einschließlich drei Jahre kommen kostenlos hinein.

An der Tageskasse gibt es den günstigen Preis gar nicht. Dort startet das Erwachsenenticket bei rund 56 Euro und geht an Sondertagen — Ostern, die Feiertage im Mai, Samstage im Juli und August, Oktober und November, die Tage zwischen dem 23. und 31. Dezember — auf 69 Euro hoch. Wer spontan an einem solchen Tag mit vier Personen an der Kasse steht, zahlt schnell über 200 Euro nur für den Eintritt.

  • Online buchen ist hier kein Marketing-Tipp, sondern der größte Einzelhebel. Der Unterschied zur Tageskasse liegt je nach Datum bei zwanzig Euro und mehr pro Person.
  • Es gibt ein Familienticket für zwei Erwachsene und bis zu drei Kinder von vier bis zwölf ab rund 136 Euro sowie eine Variante für Alleinerziehende ab rund 122 Euro. Beides gibt es nur online.
  • Ab 13 Jahren zahlt ein Kind fast den Erwachsenenpreis, ab 18 den vollen. Studierende, Menschen ab 65 und Menschen mit einem Grad der Behinderung ab 50 bekommen einen ermäßigten Tarif.
  • Ein Abendticket für den Einlass ab 18 Uhr ist deutlich billiger. Es lohnt aber nur, wenn man ohnehin in der Nähe übernachtet — für eine Anreise aus Berlin bleiben dann keine fünf Stunden.

Warum die Übernachtung oft billiger ist als der Tag

Das ist die Rechnung, die die meisten Familien nicht aufmachen. Ein Tagesticket berechtigt zum Einlass zwischen 8:00 und 23:30 Uhr. Danach ist Schluss. Der Park selbst hat 365 Tage im Jahr und rund um die Uhr geöffnet — aber nur für Übernachtungsgäste.

Übernachten heißt hier nicht zwingend Hotel. Es gibt einfache Safarizelte auf dem Gelände, Premiumzelte aus Holz, Lodges in der Halle und Ferienhäuser draußen. Die Zeltpakete werden regelmäßig zu Preisen angeboten, die pro Person unter dem liegen, was ein einzelnes Tagesticket an einem Sondertag an der Kasse kostet — und darin stecken dann Frühstück und der Eintritt an beiden Tagen. Wer sonntags anreist und montags abreist, hat faktisch anderthalb Tage Park für den Preis von einem.

Zwei Einschränkungen, die dazugehören:

  • Diese Preise sind Aktionspreise unter der Woche. An Wochenenden, Feiertagen und in den Ferien kommen deutliche Aufschläge dazu, und genau dann ist oft ausgebucht.
  • Nachts ist nicht alles offen. Zwischen 22 und 8 Uhr wird immer einer der beiden Innenpools grundgereinigt und ist gesperrt; der andere ist nur teilweise nutzbar. Wer „24 Stunden baden“ erwartet, bekommt das so nicht.

Was extra kostet, obwohl man es nicht erwartet

Der Eintritt ist nicht die Endsumme. Die Posten, die am häufigsten überraschen:

  • Sauna und Spa sind nicht im normalen Ticket. Der Zuschlag liegt bei rund 14 Euro für Erwachsene, ermäßigt rund acht Euro. Wer das gleich mitbucht („Tropen & Sauna“), zahlt weniger als beim Nachlösen vor Ort.
  • Der Fitness Club kostet fünf Euro extra und ist erst ab 16 Jahren zugänglich.
  • Handtücher gibt es nicht umsonst. Leihhandtuch rund 3,50 Euro pro Tag, Bademantel rund fünf Euro plus Pfand. Und wer auf den Holzliegen nicht hart liegen will, zahlt für die Auflage noch einmal rund 2,50 Euro. Eigene Handtücher mitbringen spart bei vier Personen locker vierzehn Euro.
  • Parken kostet. Der Platz direkt an der Halle liegt bei rund acht Euro für 24 Stunden, die weiter entfernten Plätze bei rund sechs Euro. Die Gebühren wurden zuletzt mehrfach geändert und werden in verschiedenen Quellen unterschiedlich angegeben — vor der Fahrt kurz auf der offiziellen Seite nachsehen. Behindertenparkplätze sind gebührenfrei.

Eine gute Nachricht zum Schluss: Die Wasserrutschen sind im Eintritt enthalten. Das war bis 2014 anders — wer alte Berichte liest, in denen von einem Rutschen-Aufpreis die Rede ist, kann das ignorieren.

Größe, Alter, Aufsicht: wer was darf

Es gibt zwei Rutschenanlagen, und sie richten sich an sehr unterschiedliche Kinder.

  • Der Wasserrutschen-Turm ist 27 Meter hoch und hat fünf Rutschen. Für den Double Racer gilt ausdrücklich: mindestens 150 cm und 12 Jahre ohne Matte, beziehungsweise 150 cm und 16 Jahre mit Matte. Höchstgewicht 120 kg. Zu zweit rutschen ist dort nicht erlaubt. Vor der Fahrt zu Hause messen — die Latte steht vor Ort und ist verbindlich.
  • Jungle Splash ist die Anlage für die Jüngeren: acht Rutschen auf 650 Quadratmetern, Rutschhöhen zwischen 1,65 und 10 Metern, dazu rund hundert Spielelemente wie Wasserkanonen und Kletternetze. Hier steht keine feste Zentimeterzahl im Weg, sondern eine Beschilderung an jeder einzelnen Rutsche. Kinder unter acht Jahren sollen von den Eltern beaufsichtigt werden — das heißt praktisch: ein Erwachsener bleibt dabei. Jungle Splash hat eigene Zeiten und schließt am frühen Abend, deutlich vor dem Rest der Halle.
  • Sauna, Spa und Fitness sind erst ab 16 Jahren zugänglich. Das ist keine Empfehlung, sondern eine Grenze — auch in Begleitung der Eltern kommt ein Zwölfjähriger dort nicht hinein. Für Familien mit jüngeren Kindern heißt das: Der Sauna-Aufpreis lohnt nur, wenn sich die Erwachsenen abwechseln.

Für kleine Kinder ist der eigentliche Ort nicht die Rutsche, sondern das flache Wasser. Die Südsee hat einen langen Sandstrand mit flachem Einstieg, dazu gibt es einen eigenen Kleinkindbereich. Kleinkinder bis einschließlich drei Jahre zahlen keinen Eintritt.

Eigenes Essen bleibt draußen — anders als in fast jedem Freibad

Das ist der Punkt, an dem viele Familien vor Ort schlecht gelaunt werden. Speisen und Getränke dürfen laut Hausordnung nicht mitgebracht werden. Ausgenommen sind Babynahrung und Lebensmittel, die aus medizinischen oder diätetischen Gründen nötig sind — etwa bei Diabetes oder Allergien. Glasflaschen und Alkohol sind ohnehin tabu, größere Taschen und Kühlboxen können am Eingang abgewiesen werden.

Am Haupteingang wird stichprobenartig in Taschen und Rucksäcke geschaut. Berichte von Gästen gehen auseinander: Manche werden nie kontrolliert, anderen wird die Brotdose abgenommen. Verlassen sollte man sich darauf nicht. Wer für vier Personen einen ganzen Tag lang vor Ort essen und trinken muss, sollte das im Budget einplanen — es ist bei einem Aufenthalt von sechs bis zehn Stunden ein spürbarer Posten zusätzlich zum Eintritt.

Wer auf Nummer sicher gehen will und ein Kind mit besonderen Ernährungsanforderungen hat: vorher anrufen und die Ausnahme abklären, statt es am Eingang zu diskutieren.

Liegen sind knapper als Rutschen — und wo die Ruhe wirklich ist

Der häufigste Frust hat nichts mit Attraktionen zu tun. Es geht um einen Platz zum Hinlegen. Übereinstimmend berichten Gäste: An vollen Tagen ist ab dem späten Vormittag keine Liege mehr frei, und viele Plätze sind mit Handtüchern belegt, ohne dass jemand danebenliegt.

  • Früh da sein ist die einzige zuverlässige Taktik. Einlass ist ab acht Uhr. Wer um zehn kommt, sucht; wer um dreizehn Uhr kommt, sitzt im Sand.
  • Eigene Handtücher mitbringen — für die Liege, nicht nur zum Abtrocknen. Die Holzliegen sind hart, eine Auflage kostet extra.
  • Der Außenbereich ist der Geheimtipp gegen Enge. AMAZONIA hat weitläufige Liegeflächen und ist außerhalb des Sommers deutlich weniger besucht. Die Becken dort sind beheizt.
  • Wirklich ruhig ist nur die Sauna. Sie ist ab 16 Jahren zugänglich und damit der einzige Bereich, in dem keine Kinder sind. Das ist gleichzeitig ihr Nachteil für Familien: Wer abschalten will, muss sich mit dem zweiten Erwachsenen abwechseln.

Ehrlich gesagt: Wer Erholung im Sinne von Stille sucht, ist hier an einem Wochenende falsch. Auch bei durchschnittlicher Auslastung ist es laut. Das Ziel taugt für einen aktiven Familientag, nicht für einen Wellnesstag mit Kindern nebenbei.

Berlin und Brandenburg haben dieselben Ferien — Sachsen nicht

Das Ziel liegt in Brandenburg, gut sechzig Kilometer südlich der Berliner Innenstadt, und in Reichweite liegen vier Bundesländer: Brandenburg, Berlin, Sachsen-Anhalt und Sachsen. Für die Frage, wann es voll wird, ist das kein Vorteil, sondern das Gegenteil.

Berlin und Brandenburg stimmen ihre Schulferien miteinander ab. Die beiden Länder veröffentlichen die Termine sogar auf einer gemeinsamen Seite — sie sind praktisch identisch. Anders als etwa im Rhein-Main-Gebiet, wo sich die Ferien benachbarter Länder gegenseitig entzerren, fällt hier das gesamte Einzugsgebiet von rund sechs Millionen Menschen gleichzeitig in die Ferien. Wenn Berliner Sommerferien sind, sind auch Brandenburger Sommerferien.

Sachsen und Sachsen-Anhalt liegen weiter weg und haben eigene Termine, die sich nur teilweise überschneiden. Das entschärft nichts, sondern verlängert eher die Zahl der vollen Tage: An Randtagen kann es voll sein, obwohl in Berlin und Brandenburg Schule ist.

Der Ferienkalender auf dieser Seite rechnet die Überschneidungen für dich aus. Was er nicht weiß: Feiertage können in Brandenburg und Sachsen unterschiedlich liegen — der Reformationstag am 31. Oktober ist in beiden Ländern frei, Fronleichnam dagegen in keinem von beiden. Ein freier Tag im Nachbarland reicht, um ein Wochenende zu verlängern.

👧 Für welches Alter?

3–6 Jahre

Funktioniert gut, aber nicht wegen der Rutschen. Der Ort für diese Gruppe ist der flache Sandstrand an der Südsee und der Kleinkindbereich. Bei Jungle Splash gibt es Rutschen ab 1,65 Meter Höhe, Kinder unter acht Jahren sollen dabei aber beaufsichtigt werden — ein Erwachsener bleibt also dabei. Kinder bis einschließlich drei Jahre zahlen keinen Eintritt.

7–10 Jahre

Die beste Altersgruppe für Jungle Splash: acht Rutschen, Wasserkanonen, Kletternetze, rund hundert Spielelemente. Der große 27-Meter-Turm ist dagegen noch tabu — der Double Racer verlangt mindestens 150 Zentimeter und zwölf Jahre. Das vorher besprechen, sonst steht das Kind enttäuscht vor der Messlatte.

11–13 Jahre

Ab 150 Zentimetern und zwölf Jahren ist der Wasserrutschen-Turm frei — damit praktisch das ganze Angebot außer Sauna und Fitness. Gleichzeitig kippt hier der Preis: Ab 13 Jahren gilt der Jugendtarif, der deutlich näher am Erwachsenenpreis liegt als am Kinderpreis. Das Familienticket gilt nur für Kinder bis zwölf.

14–17 Jahre

Alles frei außer Sauna, Spa und Fitness — die beginnen erst mit 16. Für diese Gruppe ist der Abend interessant: Das Tagesticket gilt bis 23:30 Uhr, und die letzten Stunden sind die ruhigsten. Ab 18 wird der volle Erwachsenenpreis fällig.

🌦️ Regen und Hitze

Regen ist hier kein Problem, sondern der Grund, warum es das Ziel gibt: Die Halle hält konstant um die 26 Grad, komplett unabhängig vom Wetter. Der einzige Effekt von Regen ist der Andrang — an einem verregneten Wochenende kommen alle auf dieselbe Idee.

Zwei praktische Punkte: Der Außenbereich AMAZONIA hat beheizte Becken und funktioniert auch bei kühlem Wetter, kann aber bei Unwetter kurzfristig gesperrt werden. Und die Gastronomie draußen bleibt bei schlechtem Wetter zu. Wer also bei Regen kommt, plant den Tag in der Halle — und rechnet mit vollen Liegeflächen.

An heißen Tagen ist die Halle mit 26 Grad Luft- und rund 28 Grad Wassertemperatur eher der kühlere Ort — sie wird nicht wärmer, nur weil es draußen dreißig Grad hat. Wer Sonne will, geht nach AMAZONIA: über 35.000 Quadratmeter Außengelände mit Liegeflächen, Sportplätzen, Wasserspielplatz und Becken um die 31 Grad.

Der Nebeneffekt für Familien: Im Hochsommer verteilen sich die Gäste, und drinnen ist mehr Platz als man denkt. Sonnenschutz gehört trotzdem in die Tasche — draußen gibt es viel offene Fläche. Umgekehrt gilt: Im Herbst wird die Wassertemperatur im Außenbereich abgesenkt, dann ist AMAZONIA eher etwas für Hartgesottene.

⚠️ Was hier oft schiefgeht

  • Spontan an die Tageskasse fahren. Online ist derselbe Tag je nach Datum zwanzig Euro und mehr pro Person günstiger — bei vier Personen ist das der Preis eines weiteren Tickets.
  • Bei schlechtem Wetter hinfahren wollen und sich über den Andrang wundern. Verregnete Wochenenden im Herbst und Winter sind hier die vollsten und teuersten Tage.
  • Eigenes Essen einpacken. Speisen und Getränke dürfen laut Hausordnung nicht mit hinein; Ausnahmen gibt es nur für Babynahrung und medizinisch notwendige Lebensmittel.
  • Keine eigenen Handtücher mitnehmen. Leihhandtuch, Bademantel und Auflage für die Holzliege kosten je Person und Tag zusammen schnell zehn Euro.
  • Erst mittags ankommen. Ab dem späten Vormittag ist an vollen Tagen keine Liege mehr frei — und den Platz bekommt man nicht zurück.
  • Annehmen, die Sauna sei im Ticket enthalten. Sie kostet Aufpreis und ist erst ab 16 Jahren zugänglich, auch in Begleitung der Eltern nicht früher.
  • Mit einem Zehnjährigen zum 27-Meter-Turm laufen. Der Double Racer verlangt 150 Zentimeter und zwölf Jahre; für Jüngere ist Jungle Splash der Ort.
  • Das Tagesticket mit „rund um die Uhr geöffnet“ verwechseln. Rund um die Uhr gilt nur für Übernachtungsgäste; das Tagesticket endet um 23:30 Uhr.
  • Nicht prüfen, ob eine Attraktion gerade gewartet wird. Einzelne Bereiche sind über Monate gesperrt — 2026 etwa der Whitewater River von Mitte April bis Mitte Juli.

🚗 Anfahrt, Parken, Preise

Anfahrt

Mit der Bahn bis Brand Tropical Islands — der RE 2 fährt stündlich ab Berlin, ab Alexanderplatz sind es rund fünfzig Minuten. Vom Bahnhof bringt ein kostenloser Shuttlebus die Gäste zum Eingang; er fährt etwa zweimal pro Stunde und ist auf die Zugankünfte abgestimmt. Damit ist das Ziel eines der wenigen Freizeitziele in Brandenburg, das ohne Auto wirklich gut erreichbar ist. Mit dem Auto über die A13 (Berlin–Dresden), Abfahrt Staakow, danach drei Kilometer ausgeschildert. Adresse: Tropical-Islands-Allee 1, 15910 Krausnick (Postadresse teils Halbe).

Parken

Parken kostet. Der Platz direkt an der Halle liegt bei rund acht Euro für 24 Stunden, die weiter entfernten Plätze bei rund sechs Euro. Die Gebühren wurden in den letzten Jahren mehrfach geändert und werden in verschiedenen Quellen unterschiedlich angegeben — vor der Fahrt kurz auf der offiziellen Seite prüfen. Ausgewiesene Behindertenparkplätze sind gebührenfrei und liegen nah am Eingang. Wer mit der Bahn kommt, spart diesen Posten komplett.

Öffnung

Grundsätzlich 365 Tage im Jahr geöffnet, auch an Feiertagen — aber „rund um die Uhr“ gilt nur für Übernachtungsgäste. Ein Tagesticket berechtigt zum Einlass zwischen 8:00 und 23:30 Uhr. Zu Heiligabend widersprechen sich die Angaben (365 gegenüber 364 Tagen) — wer ausgerechnet dann fahren will, ruft vorher an. Die einzelnen Bereiche haben eigene Zeiten: Jungle Splash schließt am frühen Abend, der Außenbereich AMAZONIA hat eigene Öffnungszeiten und kann bei Unwetter oder Reparaturen kurzfristig geschlossen werden. Nachts wird abwechselnd einer der beiden Innenpools grundgereinigt und ist dann gesperrt. Außerdem werden einzelne Attraktionen über Monate gewartet — der Whitewater River im Außenbereich war 2026 von Mitte April bis Mitte Juli gesperrt. Vor der Buchung lohnt ein Blick in den Blog der offiziellen Seite, dort werden solche Sperrungen angekündigt.

Preise

Stand August 2026: Online-Tagesticket für Erwachsene je nach Datum rund 35 bis 69 Euro, für Jugendliche von 13 bis 17 rund 35 bis 47 Euro, für Kinder von 4 bis 12 rund 30 bis 44 Euro. Kleinkinder bis einschließlich drei Jahre frei. An der Tageskasse gibt es die niedrigen Preise nicht — dort beginnt das Erwachsenenticket bei rund 56 Euro und erreicht an Sondertagen 69 Euro. Ermäßigt (Studierende, ab 65 Jahren, GdB ab 50) liegt dazwischen. Familientickets für zwei Erwachsene und bis zu drei Kinder gibt es ab rund 136 Euro, für Alleinerziehende ab rund 122 Euro — beide nur online. Sauna und Spa kosten rund 14 Euro Aufpreis, der Fitness Club fünf Euro. Der offizielle Online-Shop ist der Referenzweg, weil dort tagesgenau bepreist wird.

Essen und Trinken

Eigene Speisen und Getränke dürfen laut Hausordnung nicht mitgebracht werden. Ausnahmen gelten für Babynahrung sowie für medizinisch oder diätetisch notwendige Lebensmittel — bei Allergien oder Diabetes also vorher anrufen. Glas und Alkohol sind untersagt, größere Taschen und Kühlboxen können am Eingang abgewiesen werden; kontrolliert wird stichprobenartig. Vor Ort gibt es mehrere Restaurants und Imbissstände; im Außenbereich haben die Gastronomiepunkte eigene, kürzere Zeiten und bleiben bei Unwetter oder kühler Witterung zu. Für eine vierköpfige Familie an einem Acht-Stunden-Tag ist Verpflegung ein spürbarer Posten zusätzlich zum Eintritt.

Barrierefreiheit

Der Betreiber führt eine eigene Seite zu Inklusion und Barrierefreiheit: barrierefreie Eingänge, Aufzüge und Rampen in der Halle, ein Shuttlebus mit Rampe, gebührenfreie Behindertenparkplätze, barrierefreie Unterkünfte drinnen wie draußen. In der Südsee gibt es einen Poollifter, der vom Personal bedient wird, sowie reservierte barrierefreie Liegebereiche. Ein Rollstuhl lässt sich vor Ort gegen Gebühr und Pfand leihen. Assistenzhunde sind willkommen; über das Sonnenblumen-Armband können Gäste unauffällig signalisieren, dass sie Unterstützung brauchen. Eine Begleitperson kommt frei hinein, wenn im Schwerbehindertenausweis das Merkzeichen „B“ steht. Für konkrete Fragen empfiehlt der Betreiber selbst, vor dem Besuch Kontakt aufzunehmen — das ist bei einem Gelände dieser Größe ein sinnvoller Rat.

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🧭 Was noch in der Nähe liegt

  • Wildpark Johannismühle in Baruth/Mark — rund 16 km, Zoo/Tierpark
  • Freilichtmuseum Höllberghof in Heideblick — rund 26 km, Freilicht-/Geschichtspark
  • Freilandmuseum Lehde in Lübbenau/Spreewald — rund 26 km, Museum
  • Sender- und Funktechnikmuseum in Königs Wusterhausen — rund 31 km, Technik-/Verkehrsmuseum
  • FEZ-Badesee in Berlin — rund 49 km, Erlebnisbad/Wasserpark
  • Museumspark Rüdersdorf in Rüdersdorf bei Berlin — rund 49 km, Park/Garten

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