Bloggen über die Ferien

Einen Blog über die Ferien zu verfassen, kann für ältere Schüler eine wertvolle Erfahrung sein. Sie gewinnen oder verfestigen nicht nur ihre Freude am Schreiben, sie lernen gleichzeitig auch viel über das Beobachten und Berichten. Positive Resonanz auf den Blog kann auch im schulischen Alltag motivierend sein. Ein gut geschriebener Blog kann zudem sogar dazu beitragen, die Urlaubskasse etwas aufzufüllen.

Am Anfang sind die Möglichkeiten

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Bevor es losgeht mit dem Bloggen, sollte ein Ziel festgelegt werden. Geht es nur darum, über den Urlaub an sich zu schreiben, oder soll das Thema weiter aufgebaut werden, wie z.B. Nachhaltigkeit im Urlaub oder Urlaubsplanung generell? Wer sollen die Leser, sprich die Zielgruppe, des Blogs sein? Welche Themen könnten sie am meisten interessieren? Des Weiteren bleibt zu entscheiden, welche Plattform genutzt werden soll.

Social Media vs. Website

Social Media Accounts sind gut zugänglich und bieten viele verschiedene Möglichkeiten, sowohl Text als auch Bild zu nutzen. Sie sind jedoch in ihrem Umfang begrenzt und die ist Konkurrenz groß. Das kann schnell zu mehr Frust als zu positiven Erfolgserlebnissen führen. Eine eigene Website ist hingegen arbeitsintensiver, bietet aber auch bessere Möglichkeiten in Sachen individueller Gestaltung, was insbesondere interessant ist, wenn ein Nebenverdienst erzielt werden soll. Auch hier ist die Konkurrenz groß, jedoch hat man sie nicht immer direkt vor Augen, was den Druck etwas nimmt. Letztlich geben die persönlichen Vorlieben sowie die Zielsetzung die Richtung an.

Blog vs. Vlog

Neben dem klassischen Blog ist heutzutage auch der Vlog ein gefragtes Format. Hierbei wird die Botschaft in Form eines Videos anstatt des geschriebenen Textes übermittelt. Gerade für Menschen, die sehr redegewandt sind oder nicht gerne schreiben, ist dies eine hervorragende Möglichkeit, ihre Ideen und Beobachtungen mit der Welt zu teilen. Der geschriebene Blog eignet sich für Wortkünstler besonders gut. Wer sich für die eigene Website entschieden hat, wird häufig zum klassischen Blog tendieren, einzelne Videos lassen sich jedoch gut einbauen und können die Qualität und Relevanz sogar steigern.

Die Ideen strukturieren

Sind die theoretischen Grundlagen gelegt, geht es an die Umsetzung. Zunächst benötigt die Website oder der Social Media Account einen aussagekräftigen Namen, der auch das Auffinden erleichtert. Er sollte im Idealfall einzigartig und einprägsam sein und gleichzeitig den Inhalt des Blogs gut widerspiegeln. Ein Ideen-Fahrplan ist ebenso hilfreich für den Einstieg. Hier werden alle möglichen Ideen festgehalten, sei es das Thema oder die Ausführung. Er kann später angepasst werden, wenn neuer Input hinzukommt oder Verbesserungen nötig sind. Beim Schreiben kommt es vor allem darauf an, die Begeisterung authentisch herüber zu bringen. Daher kann zu viel Planung die Kreativität auch einengen, eine Grundrichtung sollte aber in jedem Fall vorhanden sein. Gerade bei sehr konkreten Themen wie dem Urlaub ist es hilfreich, sich vorab Gedanken zu machen, welche Aspekte betrachtet werden können und wie das Thema so ausgestaltet wird, dass genügend Ideen-Material zur Verfügung steht, um den Blog auch über den eigentlichen Urlaub hinaus weiterzubetreiben.

Gesehen werden

Nun kann es endlich losgehen mit dem Bloggen. Anfangs kann es etwas dauern, bis man seinen Stil und Rhythmus gefunden hat, doch wenn der Einstieg erst einmal geschafft ist, kann die Begeisterung für das Schreiben oder Filmen ihren freien Lauf nehmen. Natürlich ist das Ziel eines jeden Blogs oder Vlogs, gesehen zu werden, auch wenn das am Anfang nicht die einzige Motivation sein sollte. Langfristig sollten natürlich die Inhalte aber auch die Zielgruppe erreichen. Gerade wenn der Blog oder Vlog später einmal dazu dienen soll, ein Nebeneinkommen zu generieren, ist auch in puncto Reichweite eine Strategie wertvoll. Mit einem ausgeklügelten Content Seeding Plan erreichen die Beiträge genau diejenigen, für die sie besonders interessant sind. Genau darauf kommt es an, denn diese Menschen werden die Beiträge teilen oder vielleicht sogar auf ihren eigenen Seiten verlinken. Was Websites betrifft, entstehen so begehrte Backlinks, die für mehr Reichweite und bessere Auffindbarkeit sorgen. Backlinks bedeutet, dass andere Websites auf die eigene verweisen. Gutes Content Seeding kann zudem auch mehr Traffic auf die eigene Seite bringen. Wer mit dem Gedanken spielt, einen guten laufenden Blog zu betreiben, sollte sich daher unbedingt auch mit der Reichweiten-Thematik auseinandersetzen. Gerade für Schüler kann dies wichtiges Wissen sein, welches ihnen auch später im Berufsleben zugutekommen kann.

Einen Nebenverdienst erzielen

Läuft der Blog gut, hat sich etabliert und ist zu einem langfristigen Projekt geworden, kann damit ein kleiner Nebenverdienst erzielt werden, was gerade für ältere Schüler und Studenten eine wichtige Einnahmequelle sein kann. Einkommen kann beispielsweise über Affiliate-Link generiert werden. Dabei wird ein bestimmter Link genutzt, der beispielsweise auf das Produkt eines Herstellers verweist. Wer einen Blog über das Campen schreibt, könnte so beispielsweise mit einem Camping-Produkte-Hersteller zusammenarbeiten, und dessen Produkte mit den speziellen Affiliate-Links in seine Beiträge einfügen. Für jeden Klick oder jeden Kauf über diesen Link gibt es dann eine Provision. Auch Werbung kann gut auf Websites eingefügt werden. Ein guter Blog kann so ein durchaus veritables Zusatzeinkommen generieren.

schulferien.eu
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