Stuttgart mit Kindern: beste Ferien, Basis und Reiseplan

Gezeichnete Urlaubsszene aus Stuttgart mit den Maskottchen Sunny und Ray

Die Kurzentscheidung
Die Kurzentscheidung

Stuttgart geht das ganze Jahr — das Wetter entscheidet hier weniger als die Frage, wie voll es ist. Im Hochsommer rund 24,3 °C und am meisten Andrang, im Winter etwa 5,8 °C, dafür kürzere Schlangen und günstigere Unterkünfte. Anreise: mit dem Auto oder mit der Bahn. Preisniveau: mittel. Geeignet für Kinder von 3 bis 18 Jahren. Vor Ort brauchst du das Auto kaum — die Wege sind kurz.

Mercedes- und Porschemuseum, Wilhelma, Schlossplatz und Killesberg tragen mehrere sehr unterschiedliche Familientage.

Wie warm ist es in deinen Ferien?

Für eine Städtereise ist das Wetter selten das entscheidende Kriterium — drinnen ist es im Januar so warm wie im Juli. Nützlich sind die Werte trotzdem: Sie sagen dir, was du einpacken musst und wie viel Zeit du draußen verbringen kannst. Wähl unten dein Bundesland, dann rechnen wir Temperatur und Regentage auf deine tatsächlichen Ferientermine um. Im Reiseziel-Finder kannst du Stuttgart anschließend mit anderen Zielen vergleichen.

Dieselben Werte für dein Bundesland

Luft tagsüberrechts: Regentage
WinterferienFebruar
6,7 °C
11 Regentage
OsterferienApril
15,2 °C
11 Regentage
PfingstferienJuni
22,7 °C
13 Regentage
SommerferienJuli / August★ beste Zeit für Familien
24,3 °C
13 Regentage
HerbstferienOktober
15,7 °C
11 Regentage
WeihnachtsferienDezember
5,8 °C
15 Regentage

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Was nicht in jedem Reiseführer steht

Rays Spartipp: In Stuttgart zahlen fast nur die Erwachsenen
Rays Spartipp: In Stuttgart zahlen fast nur die Erwachsenen

Das ist der Punkt, den kaum ein Städtereise-Ratgeber ausrechnet: Stuttgart lässt Kinder in seinen größten Häusern schlicht kostenlos rein. Im Mercedes-Benz Museum zahlen Kinder bis einschließlich zwölf Jahre nichts, Jugendliche von 13 bis 17 den ermäßigten Preis. Im Porsche Museum ist der Eintritt für Kinder bis 14 frei, wenn eine erwachsene Person dabei ist. Im Naturkundemuseum mit seinen zwei Häusern im Rosensteinpark kommen alle unter 18 gratis rein, im Landesmuseum Württemberg im Alten Schloss ebenfalls, und in der Staatsgalerie sogar alle bis einschließlich 20 Jahre — dort ist die Sammlung mittwochs für alle kostenlos.
Selbst die Wilhelma, das teuerste Ziel der Stadt, ist für Familien erstaunlich fair: Erwachsene zahlen im Sommertarif 23 Euro, Kinder ab sechs Jahren aber nur neun, jüngere gar nichts. Und wer erst ab 16 Uhr kommt, zahlt auch im Hochsommer den günstigeren Wintertarif — bei einem Garten, der bis in den späten Abend geöffnet hat, sind vier Stunden ein voller Nachmittag. Denselben Trick gibt es in den Automuseen: Mercedes hat ein Feierabendticket ab 16:30 Uhr, Porsche ein Abendticket ab 17 Uhr, beide etwa zum halben Preis.
Daraus folgt das Wichtigste für deine Kasse: Rechne die StuttCard nur für die Erwachsenen durch. Für Kinder lohnt sie sich in dieser Stadt fast nie — die kommen sowieso umsonst rein.

💶 Spartipp: Ein Ticket für die ganze Stadt — und ab September fahren drei Kinder mit

Stuttgart hat sich die komplizierteste Tariffrage selbst wegreformiert: Das gesamte Stadtgebiet ist eine einzige Tarifzone. Vom Fernsehturm über die Wilhelma bis nach Zuffenhausen zum Porsche Museum brauchst du genau ein Ticket — und weil ein Tagesticket bis sieben Uhr am nächsten Morgen gilt, ist auch der Rückweg vom Abendessen noch drin.
Für Familien wird es ab dem 1. September 2026 richtig gut: Dann nimmt ein einzelnes TagesTicket bis zu drei Kinder von sechs bis 14 Jahren kostenlos mit — ausdrücklich auch ohne Familienbezug, die Nachbarskinder dürfen also mit. Ein Erwachsener mit drei Kindern fährt damit für 6,70 Euro einen ganzen Tag durch die Stadt (im Automaten ein paar Cent mehr, kauf also über die App). Kinder unter sechs Jahren fahren im VVS ohnehin ohne Fahrschein mit.
Bist du zu zweit unterwegs, ist das GruppenTagesTicket der bessere Deal: Es gilt für bis zu fünf Personen jeden Alters — oder für ein bis zwei Elternteile mit beliebig vielen eigenen Kindern bis einschließlich 17. Rechne kurz nach, welche Variante zu deiner Truppe passt; beide Preise stehen bei der VVS.

⭐ Top-Ausflug: Zacke und Standseilbahn: zwei Bergbahnen zum Nahverkehrspreis

Andere Städte verkaufen so etwas als Attraktion mit eigenem Ticketschalter — in Stuttgart sind es Linien im Fahrplan. Die Zahnradbahn, von allen nur „Zacke“ genannt, fährt seit 1884 als Linie 10 vom Marienplatz hinauf nach Degerloch: gut zwei Kilometer, 205 Höhenmeter, streckenweise über 17 Prozent Steigung, und eine der letzten Zahnradbahnen Deutschlands. Vorne im Wagen sitzt man wie im Kino.
Noch schöner ist der Geheimfavorit auf der anderen Talseite: Die Standseilbahn (Linie 20) zieht seit 1929 vom Südheimer Platz hinauf zum Waldfriedhof. Die beiden Wagen sind Originale aus Teakholz mit Messingbeschlägen, die Fahrt dauert gut drei Minuten, und ganz oben beginnt direkt der Wald. Beide Bahnen fährst du mit dem ganz normalen TagesTicket — kein Zuschlag, keine Reservierung.
Bau daraus einen Tag: mit der Zacke hoch, oben durch Degerloch, und zu Fuß über die Stäffele wieder hinunter. Über 400 dieser Treppen ziehen sich durch den Kessel, zusammen mehr als 20 Kilometer, ursprünglich als Zugang zu den Weinbergen gebaut; nur rund 40 haben überhaupt einen Namen. Und im Hochsommer ist das kein Ausflug, sondern eine Kühlungsmaßnahme: Zwischen der Innenstadt und den Höhen liegen an heißen Tagen bis zu zehn Grad Unterschied.

Sunnys Fundstück: Unter Stuttgart sprudelt das zweitgrößte Mineralwasservorkommen Europas
Sunnys Fundstück: Unter Stuttgart sprudelt das zweitgrößte Mineralwasservorkommen Europas

Zwischen Autohaus und Straßenbahn steckt Stuttgart voller Wasser: Unter Bad Cannstatt und Berg steigen täglich rund 44 Millionen Liter Mineralwasser aus dem Muschelkalk nach oben. Damit hat der Stadtbezirk nach Budapest das zweitgrößte Mineralwasservorkommen Europas — 19 Quellen, 13 davon staatlich als Heilquellen anerkannt.
Das Beste daran: An den öffentlichen Brunnen Bad Cannstatts läuft das Wasser rund um die Uhr und kostenlos. Am eindrucksvollsten ist der Brunnenhof hinter dem Kursaal, wo Wilhelmsbrunnen und Gottlieb-Daimler-Brunnen nebeneinander sprudeln — Flasche mitnehmen, probieren, Gesichter der Kinder ansehen. Es schmeckt salzig-eisenhaltig und ist ein Erlebnis für sich.
Ein Hinweis, der wirklich wichtig ist: Das ist Heilwasser, kein Tafelwasser. Die Stuttgarter Bäder raten ausdrücklich davon ab, es wie normales Trinkwasser zu verwenden — mehr als etwa ein halber Liter am Tag sollte es nicht sein. Zum Probieren und Staunen perfekt, für die Trinkflasche der ganzen Familie nicht.

🤫 Geheimtipp: Sonntags mit der Oldtimer-Straßenbahn zum Fernsehturm

Das Straßenbahnmuseum in Bad Cannstatt ist für sich schon ein guter Regentag: 34 historische Wagen bis zurück zur Pferdebahn von 1868, Kinder zahlen 1,50 Euro, die Familienkarte kostet 15 Euro. Der eigentliche Grund hinzugehen ist aber der Sonntag — dann fahren die Oldtimerlinien 21 und 23 im Linienverkehr durch die Stadt. Die 23 nimmt die alte Panoramastrecke und endet an der Ruhbank direkt am Fuß des Fernsehturms. Mit dem Tagesticket des Museums (13,50 Euro für Erwachsene) fährst du so oft mit, wie du magst.
Oben wartet das zweite Stück Stuttgarter Weltgeschichte: Der Fernsehturm von 1956 war der erste seiner Art auf der Welt — alle Fernsehtürme danach sind Nachbauten dieser Idee. Die Plattform liegt 150 Meter über dem Boden, und bei Föhn siehst du die Schwäbische Alb und an guten Tagen die Alpen. Erwachsene zahlen 12,50 Euro, Kinder von sechs bis 15 Jahren acht, jüngere nichts; die Familienkarte kostet 35 Euro. Geöffnet ist täglich bis 22 Uhr — der späte Blick über das Lichtermeer im Kessel ist der bessere.
Ein Detail für die Planung: Das Straßenbahnmuseum macht zur Frühlingsfest-Zeit zu, und die Oldtimer-Fahrscheine gibt es nur vor Ort beim Schaffner oder an der Museumskasse. Termine vorher auf der Seite der SSB prüfen.

ℹ️ Gut zu wissen: Mit dem Auto? Erst die Umweltzone prüfen

Stuttgart hat die strengste Regelung aller deutschen Großstädte, und sie trifft ausgerechnet die Ziele, wegen derer Familien herkommen. Im gesamten Stadtgebiet gilt die grüne Plakette. Zusätzlich dürfen seit Juli 2020 Dieselautos bis einschließlich Euro 5 nicht in die sogenannte kleine Umweltzone: den Talkessel sowie die Stadtbezirke Bad Cannstatt, Feuerbach und Zuffenhausen. Das heißt im Klartext: Wilhelma und Mercedes-Benz Museum (beide Bad Cannstatt) und das Porsche Museum (Zuffenhausen) liegen mitten darin. Wer mit einem älteren Diesel anreist, schaut besser vorher in den Fahrzeugschein — sonst werden 100 Euro fällig.
Die entspannte Lösung ist ohnehin dieselbe wie für alle anderen: Auto am Stadtrand oder am Park-and-Ride-Platz abstellen, TagesTicket lösen, fertig. Im Kessel ist Parken teuer und knapp, und die Wege sind steil.
Und noch etwas gehört auf den Zettel: Der Hauptbahnhof ist weiterhin Großbaustelle. Der neue Tiefbahnhof sollte im Dezember 2026 in Betrieb gehen, der Termin ist inzwischen erneut verschoben und ein neuer noch nicht genannt. Für dich heißt das schlicht: Verbindungen kurz vor der Reise noch einmal nachschauen, Umsteigezeiten großzügig planen.

Welche Ferien passen zu welcher Reiseform?

Stuttgart ist eine Stadt, in der weniger das Wetter als der Veranstaltungskalender über deinen Urlaub entscheidet.
Sommerferien, erste Hälfte: Hessen, Niedersachsen, Sachsen, Berlin und ab dem 20. Juli auch Nordrhein-Westfalen sind schon frei, die schwäbischen Kinder sitzen noch in der Schule. Unter der Woche sind Wilhelma und Museen dann angenehm leer. Der Haken ist die Kessellage: Stuttgart ist eine der windärmsten Städte Deutschlands, im Hochsommer staut sich die Hitze im Tal. Vormittags Programm, mittags hoch auf die Höhen.
Sommerferien, zweite Hälfte (ab 30. Juli in Baden-Württemberg, ab 3. August in Bayern): Jetzt fahren die Einheimischen weg. Die Innenstadt wird ruhig, es ist keine Messezeit, Zimmer sind gut zu bekommen — dafür sind Wilhelma und Freibäder am Wochenende voll. Unter der Woche ist das die entspannteste Zeit für eine Stuttgart-Woche.
Herbstferien — hier lohnt das Nachrechnen: Vom 25. September bis 11. Oktober 2026 läuft das Cannstatter Volksfest auf dem Wasen. Hessen (5.–17.10.) und Niedersachsen (ab 12.10.) treffen es damit teilweise: riesiges Spektakel, Eintritt aufs Gelände frei, mittwochs Familientag mit reduzierten Preisen — aber Zimmer sind knapp und teuer. Wer aus NRW (ab 17.10.), Berlin (ab 19.10.), Baden-Württemberg (26.–30.10.) oder Bayern (2.–6.11.) kommt, erwischt die Stadt danach: ruhiger, günstiger, alle Museen offen.
Osterferien: Die beste Zeit für die Wilhelma. Im Maurischen Garten steht Europas größter Magnolienhain nördlich der Alpen, die Hochblüte liegt meist zwischen Ende März und Anfang April. Geh unter der Woche und früh — an Blüten-Wochenenden ist der Garten richtig voll. Ab dem 18. April läuft dann das Frühlingsfest auf dem Wasen.
Weihnachtsferien: Der Stuttgarter Weihnachtsmarkt (25.11.–23.12.2026, Eintritt frei) ist einer der ältesten Europas und verteilt sich über die ganze Innenstadt. Danach wird es still, die Wilhelma kostet Wintertarif — nur an den Feiertagen gelten in vielen Häusern Sonderöffnungszeiten, das vorher prüfen.
Und einmal ausdrücklich abraten: Im Januar läuft die CMT, die größte Publikumsmesse für Tourismus und Freizeit. Wer in dieser Woche ein Familienzimmer sucht, sucht lange.

Was zu welchem Alter passt

0–6 Jahre: Wilhelma (unter sechs kostenlos) und Höhenpark Killesberg — der Park kostet nichts, hat Lamas und Ziegen, einen riesigen Spielplatz und im Sommerhalbjahr die kleine Killesbergbahn. Dazu eine Fahrt mit der Standseilbahn, die für kleine Kinder ein Erlebnis für sich ist.
7–9 Jahre: Jetzt zünden die Dinos: das Naturkundemuseum am Löwentor (unter 18 kostenlos). Dazu das Straßenbahnmuseum mit Oldtimerfahrt am Sonntag (Kinder 1,50 Euro), die Zacke bergauf und das Mercedes-Benz Museum, in dem Kinder bis zwölf noch gratis reinkommen.
10–12 Jahre: Fernsehturm mit Blick bis zur Alb, Porsche Museum (bis 14 kostenlos), die Mineralbrunnen-Runde durch Bad Cannstatt und eine Vorstellung im Planetarium. Und eine ordentliche Stäffele-Runde — in dem Alter wird aus Treppensteigen ein Wettkampf.
13–18 Jahre: Die Automuseen sind hier das Zugpferd (13- bis 17-Jährige zahlen bei Mercedes ermäßigt, bei Porsche bis 14 gar nichts). Dazu die Staatsgalerie, in der alle bis 20 Jahre kostenlos reinkommen, und die Weissenhofsiedlung: Zwei Häuser von Le Corbusier gehören seit 2016 zum UNESCO-Welterbe — erstaunlich viele Jugendliche finden diese Architektur aus dem Jahr 1927 richtig gut.

Stuttgart in drei Tagen — ein Bezahlziel pro Tag

Der Trick an dieser Stadt: Du brauchst pro Tag genau ein Ticket für den Nahverkehr und genau ein Ziel, das Geld kostet. Der Rest ist umsonst.
Tag 1 — hoch und runter: TagesTicket lösen, Schlossplatz, dann mit der Zacke hinauf nach Degerloch und zu Fuß über die Stäffele wieder in den Kessel. Bezahlziel ist am Abend der Fernsehturm — er hat bis 22 Uhr offen, und die Stadt von oben im Dunkeln ist der bessere Blick.
Tag 2 — Bad Cannstatt: Vormittags in die Wilhelma (Bezahlziel; wer erst nachmittags kann, geht ab 16 Uhr zum günstigeren Tarif). Danach der Rosensteinpark gleich nebenan, Mineralwasser probieren im Brunnenhof hinter dem Kursaal, und falls noch Kraft da ist: Das Naturkundemuseum liegt im selben Park und kostet für alle unter 18 nichts.
Tag 3 — Motoren oder Oldtimer: An Dienstag bis Samstag das Mercedes-Benz Museum oder das Porsche Museum (Bezahlziel; in beiden kommen die Kinder gratis rein, beide sind montags geschlossen). Fällt dein dritter Tag auf einen Sonntag, tauschst du das gegen die Oldtimer-Straßenbahn ab dem Straßenbahnmuseum — die fährt nur sonntags. Und fällt er auf einen Montag: Wilhelma und Killesberg haben immer offen.

Stuttgart bei Regen

Regen ist in Stuttgart kein Problem — der Montag schon. Mercedes-Benz Museum, Porsche Museum und das Naturkundemuseum sind montags geschlossen, und genau die sind der klassische Schlechtwetter-Plan. Leg deinen Regentag also möglichst auf Dienstag bis Sonntag.
Der beste Familien-Regentag ist das Naturkundemuseum im Rosensteinpark: zwei Häuser, Saurier im einen, die heutige Tierwelt im anderen, und für alle unter 18 kostenlos. Wenn ein Haus durch ist, läufst du zehn Minuten durch den Park zum nächsten; das Kombiticket für beide kostet Erwachsene zwölf Euro. Wer es einrichten kann, geht mittwochs — ab 13 Uhr ist der Eintritt dort für alle frei.
Für Sternengucker lohnt das Planetarium im Schlossgarten, das eigene Programme schon für Vierjährige zeigt — Karten vorab online sichern, an Regentagen und in den Ferien sind die Vorstellungen schnell weg.
Kostenlos und unterschätzt: die Stadtbibliothek am Mailänder Platz. Der weiße Kubus ist eines der meistfotografierten Gebäude der Stadt, das Betreten kostet nichts, und die Kinderbibliothek im Untergeschoss ist ein eigener kleiner Kosmos. Nur: sonntags ist geschlossen.
Und für den skurrilen Nachmittag: Das Schweinemuseum im alten Schlachthof steht als größtes Schweinemuseum der Welt im Guinness-Buch — über 50.000 Exponate in 27 Themenräumen. Klingt albern, ist mit Kindern erstaunlich gut.

Wie du hinkommst

Stuttgart ist ein ICE-Knoten: Aus Frankfurt, München, Köln und Zürich kommst du ohne Umstieg direkt in den Hauptbahnhof, der mitten in der Stadt liegt. Wichtig für 2026: Der Bahnhof ist weiterhin Baustelle, die Inbetriebnahme des Tiefbahnhofs wurde erneut verschoben — schau deine Verbindung kurz vor Abfahrt noch einmal an. Vom Flughafen bringt dich die S-Bahn (S2 und S3) in rund 27 Minuten zum Hauptbahnhof. Vor Ort brauchst du kein Auto: Das komplette Stadtgebiet ist eine einzige Tarifzone, ein TagesTicket deckt Wilhelma, Fernsehturm und beide Automuseen ab. Wer trotzdem fährt, prüft vorher die Umweltzone — im Talkessel und in Bad Cannstatt, Feuerbach und Zuffenhausen dürfen Diesel bis Euro 5 nicht hinein.

Häufige Fragen

Wann ist die beste Reisezeit für Stuttgart mit Kindern?

Für eine Stadt lässt sich das nicht an der Temperatur festmachen — sie funktioniert in allen Ferien. Entscheidend ist eher, ob du Andrang und Hochpreiszeit meiden willst oder ob dich das nichts ausmacht. Stuttgart geht das ganze Jahr — das Wetter entscheidet hier weniger als die Frage, wie voll es ist. Im Hochsommer rund 24,3 °C und am meisten Andrang, im Winter etwa 5,8 °C, dafür kürzere Schlangen und günstigere Unterkünfte. Anreise: mit dem Auto oder mit der Bahn. Preisniveau: mittel.

Kommt man vor Ort ohne Auto zurecht?

Ja. Die Wege sind kurz genug, dass das Auto die meiste Zeit stehen bleiben kann — mit Bahn, Bus oder Rad kommst du überall hin.

Wie kommt man hin?

Stuttgart erreichst du mit dem Auto oder der Bahn. Die Details stehen oben unter „Wie du hinkommst“.

Quellen und Stand

Stand dieser Seite. Zuletzt geprüft am 2. August 2026. Ferien- und Klimawerte werden automatisch berechnet, Reiseangaben sind anhand offizieller Quellen kontrolliert. Klimawerte sind Mittel der Jahre 2005 bis 2024 — ohne gewähltes Bundesland Monatsmittel, mit Bundesland auf deine echten Ferientermine umgerechnet. Als Regentag zählt ein Tag mit messbarem Niederschlag, nicht ein Tag Dauerregen; alles sind Klimamittel, keine Wettervorhersage. Einzelne ausdrücklich gekennzeichnete Praxistipps („Aus eigener Erfahrung“) beruhen auf eigener Erfahrung; alle übrigen Reiseangaben sind automatisch aufbereitet und anhand offizieller Quellen geprüft, aber nicht vollständig vor Ort verifiziert — Öffnungszeiten, Preise und Altersgrenzen deshalb bitte vor dem Ausflug beim Betreiber nachsehen.

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